Der etwas andere Beitrag

Mark-Scheibe.jpgLiebe Bürgerinnen und Bürger,
„in Zeiten wie diesen kämpfen wir um jeden Arbeitsplatz“. Mit diesem Wahlkampfmotto nennt die CDU ihre wichtigste sozialpolitische Aufgabe in den kommenden Monaten. Die Weltwirtschaft ist heute so eng verbunden, daß sich die Konjunktur in Fernost oder den USA sogar auf hessische Vorbildbetriebe auswirken kann. Es hat deshalb höchste Priorität, Arbeitsplätze und Einkommen jedes Einzelnen in diesem Land zu sichern.
Arbeitsplätze sichern – das heißt auch, zu investieren, damit weiterhin Wachstum unser Land bestimmt, vorhandene Betriebe ausgebaut werden und sich neue Betriebe in Hessen niederlassen. Wie in meinem letzten Beitrag an dieser Stelle ergreife ich das Wort für Energiefragen, Umwelt und Klimaschutz, eine der Säulen des Grundsatzprogrammes der BundesCDU und des Landtagswahlprogramms 2009 der hessischen CDU.
Als erstes Bundesland hat Hessen am 1.Oktober 2008 ein Fachzentrum Klimawandel eingerichtet (www.hlug.de/klimawandel/index.htm ). Dem neuen Zentrum stehen für die nächsten zwei Jahre 2,2 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Seine Aufgabe besteht darin, den Klimawandel mit seinen vielfältigen Erscheinungen zu beobachten und die zur Anpassung notwendigen Maßnahmen zeitgerecht vorzubereiten. Darüber hinaus kommt der Reduzierung der Treibhausgasemissionen z. B. durch die Förderung von innovativen Technologien und Maßnahmen eine große Bedeutung zu.
Seit dem 1.Juli 2008 gibt es auch das neu geschaffene LOEWE-Zentrum „Biodiversity and Climate“ (LOEWE = Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz). Es wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für die Dauer von drei Jahren finanziell gefördert. Das Zentrum beschäftigt sich mit der Erforschung der Wechselwirkungen von Klima und Biosphäre. Dafür wird es in den kommenden drei Jahren Projektmittel in Höhe von rund 22 Millionen Euro erhalten. Hinzu kommen sollen Baumittel in Höhe von 21,7 Millionen Euro, um die geplanten 110 Wissenschaftler und Mitarbeiter in einem gemeinsamen Gebäude mit modernster wissenschaftlicher Ausstattung unterzubringen.
Kennen Sie schon das Kompetenzzentrum Hessen Rohstoffe (Hero) e.V. (http://www.hero-hessen.de/hero/cms/front_content.php) ? Ziel dieser 2004 gegründeten Koordinierungsstelle ist es, die Bereiche Forschung, Produktion und Nutzung nachwachsender Rohstoffe in Hessen zu fördern und damit einen Beitrag zur Sicherung des ländlichen Raums und einer nachhaltigen Energiepolitik zu leisten.
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das hessische Engagement in nachwachsende Energien, in Umwelt und Klimaschutz nicht nur, in diesen Bereichen dauerhaft sichere Arbeitsplätze zu schaffen: Die Förderung neuer Technologien oder die verbesserte Ausnutzung vorhandener Ressourcen heißt auch, daß sich in vielen Ausgabenbereichen, wie zum Beispiel bei den Heiz- oder den Fahrtkosten, Geld sparen läßt.
Gerne möchte ich Sie deshalb noch auf zwei interessante Weblinks hinweisen:
Verschiedene Förderprogramme der Bundesregierung geben aktuell Hauseigentümern einen Anreiz geben, in die energetische Sanierung ihrer Gebäude zu investieren, siehe http://www.hero-hessen.de/hero/cms/upload/HeRo-Transfers/Transfer_Foerderprogramme_2_Auflage_online.pdf .
Der beste und schnellste Weg, Geld zu sparen, ist aber immer noch das Umsteigen vom Auto auf  Bus und Bahn. Seit kurzem bietet der RMV das Handyticket an – Anstehen an Fahrkartenautomaten gehört also der Vergangenheit an, siehe http://www.rmv.de/coremedia/generator/RMV/Tickets/RMVHandyTicket/HANDY__NAV.html
Ihr
Dr. Mark Scheibe

05. Januar 2009