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Die Frauen-Union Main-Taunus besucht das Altenzentrum im Laurentius-Münch-Haus in Flörsheim

Die Frauen-Union Main-Taunus war wieder unterwegs unter dem Motto „Die Frauen-Union kümmert sich um die Familien im Main-Taunus-Kreis“.

Altenzentrum-Floersheim.jpgIm Fokus standen einmal nicht die kleinsten Bewohner des Main-Taunus-Kreises, sondern unsere älteren Mitmenschen. Auch diesmal galt der Besuch der Frauen-Union einer Einrichtung, die es wert ist, besonders erwähnt zu werden.

Das Caritas-Altenzentrum im Laurentius-Münch-Haus in Flörsheim wurde den Vertreterinnen des Vorstands der Frauen-Union, Cordula Stender, Elke Rössger- Hildebrand und Dagmar Siegemund, umfänglich durch die Leiterin der Einrichtung, Birgit Meyer, vorgestellt. Auch der 1. Stadtrat der Stadt Flörsheim, Markus Ochs, war bei diesem Termin anwesend und stand den Fragen der Besucherinnen Rede und Antwort.

Das Haus wurde bereits vor über 10 Jahren eröffnet. Über diese Information kann man nur sehr überrascht sein, denn bei Betreten der Einrichtung hat der Besucher keinesfalls den Eindruck, ein älteres Gebäude zu betreten. Viel mehr erscheint es so, als sei das Haus erst vor 2 bis 3 Jahren gebaut worden. Ein Rundbau über 2 Etagen, der durch seine Helligkeit, nicht zuletzt aufgrund der vielen Fensterfronten, sehr freundlich und einladend wirkt. Auf jeder Ebene des Hauses verteilt gibt es immer wieder Sitzgelegenheiten, die Zusammenkünfte der im Altenzentrum lebenden Menschen ermöglichen. Das Haus bietet Platz für bis zu 66 Menschen in der Landzeitpflege. Darüber hinaus gibt es 16 Plätze in der Kurzzeitpflege und 12 Plätze in der Tagespflege. Wer sich für einen Langzeitpflegeplatz interessiert, muss sich zunächst mit einem Platz auf einer Warteliste begnügen. Hingegen sind die Plätze der Tagespflege nicht so stark ausgebucht. Gerade für demenziell erkrankte Menschen gibt es innerhalb der Tagespflege ein vielseitiges Beschäftigungsprogramm, das sowohl den Belangen der Erkrankten aber auch der Angehörigen, die durch die Tagespflege entlastet werden, gerecht wird.

Was dieses Haus auszeichnet, ist der Leitgedanke, dass der Bewohner des Hauses im Mittelpunkt steht. Die Menschen, die hier leben sind keine Nummern unter vielen, sondern sind alle mit Namen bekannt und werden ganz individuell vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes in ihrer spezifischen Lebenssituation begleitet bzw. betreut. Diverse Veranstaltungen, die jährlich, monatlich aber auch wöchentlich, wie mittwochs das freie Kochen, wo die Bewohner die Möglichkeit haben, sich selbst zu bekochen, lockern den Alltag entsprechend auf. Nicht selten wird beim Kochen das selbst gezogene Gemüse der Bewohner verarbeitet.

„Ein Altenzentrum, das auch in Zeiten, in denen man nicht mehr ganz ohne fremde Hilfe leben kann, das Selbstbestimmungsrecht und die Würde eines jeden Menschen achtet. Es wird großen Wert daraufgelegt, den Menschen ihre Eigenständigkeit weitestgehend zu bewahren.“, so Cordula Stender, die Vorsitzende der Frauen Union des MTK.

17. Juli 2009